Unterschiede bei Decken

Bei Decken gibt es Unterschiede

Gerade bei Daunen- und Federdecken gibt es enorme Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen. Insbesondere existieren auf dem Markt große Qualitätsunterschiede hinsichtlich des Füllmaterials. Dabei ist die Qualität der Daunen- und Federn entscheidend für einen hohen Wärmegrad und das Gewicht der Decken.

Doch auch bei den Inletts gibt es vielfältige Unterschiede und Komfortgrade. Während früher einfache Oberbetten verbreitet waren, gibt es heutzutage verschiedene Systeme, zum Beispiel mit mehreren Kammern, in denen die Daunen gleichmäßig verteilt bleiben.

Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht, um sich unter den Zudecken für verschiedene Jahreszeiten und Größen zurecht zu finden. Auch finden Sie Einzelheiten zu den vielfältigen Daunen-, Federn- und Inlettsorten.

Decken für jede Jahreszeit

Da sich je nach Jahreszeit die Schlafzimmertemperatur und das Temperaturempfinden verändert, sind für einen angenehmen Schlaf verschiedene Zudecken zu empfehlen. Dadurch vermeiden Sie starkes Schwitzen im Sommer und Frieren im Winter. Um auch bei den milderen Temperaturen im Herbst und Frühling wohl zu schlafen, sind Übergangsbetten eine optimale Lösung.

    • Sommerbetten: Insbesondere sehr leichte Decken mit wenig Füllung sorgen für geringe Schweißbildung an heißen Sommertagen und gleichzeitig ein kuscheliges Schlafgefühl.
    • Winterbetten: Mit hochwertigen Daunen und ausreichend Füllung wird auch zu eisigen Wintertemperaturen ein angenehm warmes Schlafklima unter Ihrer Decke erreicht.
    • Übergangsbetten: Diese Betten stellen für die ersten kalten Herbsttage und etwas milderen Frühlingstage die optimale Zwischenlösung dar, wenn das Sommerbett zu kalt und das Winterbett zu warm ist.
    • Eine für alle: Mit Variotherm-Betten bieten wir Ihnen ein Bettsystem an, bei dem Sie sowohl Sommer-, Winter- und Übergangsbett in einem erwerben. Durch zwei getrennte, aber zusammenknöpfbare Decken mit 1/3 und 2/3 des Füllmaterials können Sie Ihre Decke je nach Jahreszeit zusammensetzen. Natürlich können wir das Füllverhältnis auch nach Belieben für Sie anpassen.

Decken in allen Größen

Die am meisten verbreiteten Deckengrößen sind die Normal- und Komfortgröße. Für diese Größen finden Sie ein vielfältiges Angebot an Bettwäsche, auch bei uns im Haus (siehe Bettwäsche).

    • Normalgröße (135 cm x 200 cm)
    • Komfortgröße (155 cm x 220 cm)

Gerade bei Paaren sind auch extra-breite Deckengrößen beliebt. Falls Sie individuelle Wünsche und Sondermaße haben, können wir in unserem Haus jede Größe individuell anfertigen. Kontaktieren Sie uns zu Fragen und weiteren Informationen.

    • Extra-breit (200 cm x 200 cm)
    • Extra-breit, Extra-lang (200 cm x 220 cm)
    • Jegliche Art von individuellen Sonderanfertigungen im Hause möglich

Die richtige Daune für Sie

Das Herzstück Ihres Bettes ist die Füllung. Sie ist entscheidend dafür, wie leicht, wie warm und wie atmungsaktiv Ihre Decke ist. Eine hochwertige Daune hat bei geringem Gewicht ein hohes Volumen. Das Luftpolster, das durch ein Daunenbett über Ihrem Körper gebildet wird, wirkt isolierend und hält Ihren Körper angenehm warm.

Entscheidend für eine hochwertige Füllung ist, welches Volumen eine bestimmte Menge (z.B. 10g) an Daunen oder Federn einnehmen: Je größer das Volumen, desto besser die isolierende Wirkung. Anders ausgedrückt: Um eine gleich warme Zudecke zu erhalten, ist bei hochwertigen Daunen deutlich weniger Füllmaterial nötig. Sie erhalten somit eine äußerst leichte und angenehme Decke.

Ente oder Gans

Bei der Federqualität gibt es grundlegende Unterschiede zwischen Daunen bzw. Federn von Gänsen und Enten. Im Allgemeinen sind Entenfedern weniger gekrümmt und laufen spitzer zu als Gänsefedern. Dadurch fallen Entenfedern dichter zusammen und haben eine weniger wärmende Wirkung.

Daune oder Feder

Im Gegensatz zu Federn haben Daunen keinen harten Stil. Sie bestehen ausschließlich aus einem Daunenkern und fein verästelten, weichen Daunenhärchen. Durch diese voluminöse Struktur sind sie besonders warm und kuschelig bei sehr geringem Gewicht. Für leichte und angenehme Zudecken sind deshalb unbedingt Daunen zu empfehlen. Als preisgünstigerer Kompromiss sind auch Mischungen aus Daunen und Federn möglich.

Daune ist nicht gleich Daune

Auch unter den Daunen gibt es große Qualitätsunterschiede. Die Struktur und Größe von Daunen ist stark abhängig von den Lebensbedingungen, Zucht und Herkunft der Gänse oder Enten. Daunen von Tieren aus kalten Gegenden wie dem frostigen Sibirien sind besonders hochwertig und warm.

Für unsere Daunen haben wir höchste Qualitätsansprüche und beziehen sie ausschließlich von hochwertigen Lieferanten. Wir überzeugen uns selbst von der Qualität und überprüfen unsere Waren ständig.

Damit ihre Daunen bleiben wo sie hingehören

Früher waren Oberbetten die meistverbreitete Art von Zudecken. Der große Nachteil ist, dass sich darin die Daunen und Federn unregelmäßig verteilen und sich am Rand der Decken ansammeln.

Heutzutage gibt es unterschiedliche Systeme an Inletts (Hüllen), die für eine gleichmäßige Verteilung des Füllmaterials sorgen. Sie beruhen auf mehreren geschlossenen oder halb-offenen Kammern, in denen die Daunen und Federn fixiert werden. Die wesentlichen Unterschiede sind:

    • Oberbett: Oberbetten bestehen aus lediglich einer offenen Kammer. Dadurch ist viel Füllmaterial für einen hohen Wärmegrad nötig. Das Bett ist schwer und weniger gleichmäßig.
    • Stegbett:
      Stegbetten haben eingenähte Stege, die ein starkes Verrutschen des Füllmaterials verhindert. Dennoch befinden sich alle Daunen und Federn in einer Kammer. Stegbetten sind mit unterschiedlicher Anzahl von Stegen (24-82) erhältlich.
    • Kammerbett: Bei Kammerbetten befindet sich die Füllung in mehreren getrennten Kammern. Dadurch sind die Daunen und Federn gleichmäßig verteilt und können nicht verrutschen. In der Regel werden 2-6 Kammern eingesetzt.
    • Kassettenbett: Kassettenbetten bestehen aus einer großen Anzahl von Kammern (typischerweise mehr als 24). Sie werden meist industriell hergestellt. Die Füllung bleibt dadurch gleichmäßig verteilt. Ein Nachteil dieser Betten ist, dass die Füllmenge nachträglich nicht mehr angepasst werden kann (wenn Ihnen das Bett beispielsweise zu kalt ist).

Nicht nur die Struktur der Inletts, auch die Stoffe und Garnstärken sind in unterschiedlichen Ausführungen bei uns erhältlich. In der Regel gilt: Je hochwertiger die Daunenfüllung, desto feiner sollte der Inlett-Stoff sein.

Gerne geben wir Ihnen persönlich weitere Informationen und Tipps und beraten Sie individuell für Ihr persönliches Traumbett!